Sonntag, 31. Juli 2016

Die Sache mit dem Trinken

Ich habe jetzt schon einiges über das Essen oder auch das Nicht-Essen erzählt. Kommen wir also zur nächsten Herausforderung: dem Trinken. 

Vor meiner Operation habe ich im Schnitt so 2 Liter Wasser am Tag getrunken. Und auch immer nur stilles oder Leitungswasser. Nur hier im Frankfurter Westen nicht, das ist total ekelhaft, geht gar nicht! 

Während der Flüssigphase vor meiner OP musste ich dann auf mindestens 3 Liter pro Tag erhöhen. Das ging auch ohne Probleme. Und selbst wenn mir nachmittags eingefallen ist, dass ich noch nicht genügend getrunken habe, wurde die Wasserflasche angesetzt und nochmal ein Liter nachgeschoben. 

Seit der Operation sieht das allerdings ganz anders aus. Nur mal zur Erinnerung, ich habe ein Magenvolumen von ca. 150 ml. Nicht besonders viel, noch nicht mal ein Glas Wasser. 

Und ich muss zugeben, ich vergesse das Trinken. 


Dazu muss man wissen, dass ich jeweils vor und nach den Mahlzeiten eine halbe Stunde nichts trinken darf. Das macht schon mal 3 Stunden am Tag, die zum Trinken wegfallen. Und mal eben die Wasserflasche ansetzen geht auch nicht mehr, dafür ist kein Platz mehr da. 

Jetzt bin ich froh, wenn ich am Tag auf 1,5 Liter Wasser komme. Das ist zur Zeit schon viel. Zu Beginn direkt nach der OP ging auch kaltes (oder Zimmertemperatur) Wasser gar nicht, nur warmer Tee. Der kommt einem aber auch irgendwann wieder zu den Ohren raus. Und irgendwie ist der Magen auch zu klein für diese Wassermengen :) 

Ich habe mir schon eine App auf dem iPhone installiert, die mich daran erinnern soll, aber irgendwie klappt das auch nicht. Ich arbeite dran! 

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